von DJ Monika | Sonntag, 20. Mai 2012, 14:37 Uhr | DJ Monika hat aktuell 91 Artikel
Und irgendwie realisiere ich erst heute, was da gestern Abend gelaufen ist.
Nach der Führung in der 83., dem Elfmeter in der Nachspielzeit und dem gehaltenen Elfmeter von Neuer. Nicht zu fassen, dass das noch schief gehen konnte! Sehr bitter, sehr traurig und sehr ärgerlich.
Nun werden wir sehen, wie die Bayern das selbst verkraften und sich bei der EM präsentieren.
Was bleibt ist dennoch eine super Mannschaft, die auf allen “Hochzeiten tanzt”, das Wort Abstiegskampf für uns nicht existieren lässt und uns auch in Zukunft sehr emotionale Momente und lustige München-Touren bescheren wird. Und dann sicherlich auch wieder positivere Abende.
von Snijder | Freitag, 18. Mai 2012, 22:12 Uhr | Snijder hat aktuell 58 Artikel
Hallo Jungs,
in Erinnerung an den schönen, gemütlichen und damit urdeutschen gestrigen Abend hier noch ein paar Links zum Thema und ein paar Film/Literaturempfehlungen, die ich sowieso schon mal loswerden wollte.
Andreas Rebers ist übrigens jemand, der auch ohne Spaß zu haben viel Bier trinkt.
Inside Job
Wo ist mein Bonus? Finanzkrise spannend erzählt und mit erstaunlichen Einsichten. Bei Gelegenheit mal ansehen.
(zur Erklärung: von links nach rechts in der Tabelle: “Bankname, Betriebsgewinn/verlust (Mrd. $), Boni (Mrd.$), Anzahl der Mitarbeiter mit Bonus > 1 Mio.$,
Anzahl der Mitarbeiter mit Bonus > 10 Mio.$, staatliche Unterstützung in Mrd. $)
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Forrest Gump auf Schwedisch. Sehr unterhaltsam. Wer schon immer wissen wollte wie die Atombombe nach Russland gelangte oder wie es dazu kam, dass der kürzlich verstorbene nordkoreanische Führer von seinem Papa eine gescheuert bekam, der darf das nicht verpassen:
Eine Familie, der Kommunismus, die Wende und das Leben im Allgemeinen oder Der Neunzigste Geburtstag von Opa Wilhelm aus sieben verschiedenen Perspektiven. Irgendwie total echt.
Das passt in gar keine Schublade. So eine Art Spionagethriller auf Koks, wo der Spion gar nicht weiß, dass er einer ist. Spielt in den 70ern in Algerien und geht politisch total unkorrekt mit den Kameltreibern um. Ein durchgedrehter Mix, der auf Entwirrung wartet. Literaturpreis in Leipzig. Abstrus.
Der Anschlag
Ganz neu von Stephen King. Kein Horror, sondern Science Fiction. Ein Amerikaner stellt 2011 fest, dass man am Hinterausgangs eines Diners irgendwo im Westen der USA ins Jahr 1958 zurückreisen kann, um die Geschichte zu verändern. Allerdings kann wird alles wieder auf “Neustart” gesetzt, wenn man ein nächstes Mal nach 1958 zurückkehrt. Man wird zwar älter während der Zeit 1958, aber wenn man zurückkehrt sind immer nur 2 Minuten vergangen, egal wie lange man weg war. Das eröffnet gewisse Möglichkeiten. So beschließt der Ami, die Geschichte umzuschreiben und das Attentat auf JFK zu verhindern. Super Geschichte und echt spannend! Der Thriller des Jahres.
Ob Ihr nun Euren richtigen Namen nehmt oder nicht, ist Euch überlassen.
Das Startgeld beträgt 10,-€ und ist beim Spielleiter vor (!!!) dem Turnier abzugeben.
Ansonsten ist alles so, wie gehabt. Fragen immer gern an mich oder den Spielleiter.
Neben den reinen Spieltipps werden wieder einige Fragen zu tippen sein. Vergesst diese bitte nicht, die können am Ende wichtig sein!!!
Von mir aus dürften auch Fremd-HDler teilnehmen, müssen wir abstimmen.
Von jeder Familie darf dann allerdings nur ein Teilnehmer starten, da sonst die Möglichkeiten höher sind.
Und in Zeiten der akuten Geldknappheit, sind die Menschen ja besonders listig.
Ansonsten haben wir ja noch etwas Zeit, um eventuelle Ungereimtheiten noch auszubessern.
von Snijder | Donnerstag, 10. Mai 2012, 22:10 Uhr | Snijder hat aktuell 58 Artikel
Salem aleikum liebe Freunde,
wenn man eine Reise tut … . In dieser schönen Tradition möchte ich heute aus Saudi Arabien berichten. Ich hatte ja schon angedeutet, dass die Saudis eigentlich ganz moderne Leute sind, wenn sie auch oft im Thawb rumrennen, der aber sicher ausgesprochen gut gegen die unglaubliche Hitze von derzeit 35 – 40 Grad und im August bis über 50 Grad funktioniert. Mittlerweile weiß ich auch, was sie drunter tragen, jedenfalls keine weißen Leggins, wie ich dachte . Was ich definitiv nicht wusste, ist, dass das Ziel der Reise, Jeddah – Riesenstadt an der Westküste – so nahe an Mekka liegt, nämlich nur etwa 80 Kilometer. Damit ist der Flughafen Jeddah also das Einfallstor sämtlicher Moslems, die koranmäßig mindestens einmal im Leben auf die Haddsch (Pilgerreise) gehen sollen. Dazu ist vorgeschrieben, dass sie nur ein weißes Kleidungsstück nebst Sandele tragen dürfen. Es gibt dafür sogar einen ganzen eigenen Terminal am Flughafen, wo also täglich tausende dieser Handtuchträger einfallen (sehen aus, als ob sie gerade aus der Dusche kommen, aber riechen nicht so) und zwar aus aller Herren Länder wie man so schön sagt. Dazu braucht man sogar ein spezielles Visum (Umra), und nur dann darf man nämlich 25 Liter Zam-Zam (heiliges Wasser) mit auf den Rückflug nehmen, mit denen man sich noch wochenlang unter den Armen waschen könnte – ich betone KÖNNTE.
Ansonsten gibt’s dort wie mittlerweile überall auf der Welt alles, was es hier auch gibt, außer Alkohol und nackte Frauen, wobei auch die nicht immer und überall VOLL verschleiert rumlaufen (hatte ich vermutet). Fast alle Saudis sprechen auch gut Englisch und ansonsten gibt’s dort jede Menge Inder, Pakistani, Thais, Philippiners etc., die zum Arbeiten dorthin migriert sind – ein echter Schmelztiegel.
Die erwartungsgemäß gemein niedrigen Benzinkosten hatte ich ja schon erwähnt – entsprechend sieht die Autoflotte aus, die durch die Gegend fährt. Klimaanlagen sind natürlich allgegenwärtig und laufen immer voll auf gesundheitsschädliche Tiefsttemperatur von 21 Grad eingestellt.
Der größte Kracher war jedenfalls der Rückflug von Jeddah nach Bahrein (ca. 2 h, Economy class). Das ganze Riesenflugzeug war bis auf den letzten Platz voll mit Leuten, die irgendwie einmal im Leben nach Mekka gehen, Flugzeug fliegen, von zuhause weg sind, Bauern aus irgendwelchen Dörfern der ganzen Welt: Jemen, Türkei, Indien, Indonesien, wasweißich. Da waren Leute dabei, vollvermummte, bunt angezogene, stinkende, rülpsende, die noch nie mit Messer und Gabel gegessen haben, oder jemals versucht haben, ein eingeschweißtes Flugzeugessen zu öffnen, barfuß im Schneidersitz, laut betend. Halleluja! Wie im Irrenhaus. Sicherheitsgurt anlegen – Fehlanzeige. English? Arabisch? Kein Schwein wusste, welche Sprache die sprechen. Ich war der einzige, der im Umkreis von 5 Reihen Englisch verstehen konnte. Als das Essen kam, ging die Schweinerei los. Innerhalb kürzester Zeit war das ganze Flugzeug eingesaut vom Feinsten. (Stellt Euch vor, ein siebzigjähriger Afghane aus dem allerhintersten Tal bekommt Schmelzkäse in Alufolie vorgesetzt – allein das Auspacken!) Die Krönung des Ganzen: Am Ende des Fluges öffnet die entsetzte und genervte Stewardess (Koreanerin) die Toilette, holt plötzlich unmotiviert zu einem Sidekick aus und tritt gegen irgendwas in der Toilette! Daraufhin höre ich Wasser rauschen. Danach schließt sie die Tür ab, setzt sich auf ihren Sitz mir gegenüber und erzählt mir verzweifelt, ob ich mir das vorstellen könnte: irgendjemand hätte in das WASCHBECKEN GEKACKT!! Die Arme hatte echt nen Scheißjob. Ich bin jedenfalls froh, dass ich das nicht selbst gesehen habe.
Das erste, was ich mir in Frankfurt nach Ankunft um 7.00 Uhr morgens gegönnt habe, war ein schönes Glas Weizenbier. Willkommen zu Hause. Die Koreanerin hat übrigens gekündigt. Es war ihr letzter Flug. Echt wahr.
von DJ Monika | Donnerstag, 10. Mai 2012, 19:46 Uhr | DJ Monika hat aktuell 91 Artikel
Wir wurden einst die hässlichste Band der Welt genannt. Unser Foto zeigt, dass wir auf alle Fälle nah dran waren. Unsere größter Hit hat bei uns leider nicht funktioniert, daher müssen wir am Mittwoch auf dem Hallmarkt singen und bald auch in Blankenburg. 1984 bekamen wir den/die “Goldene Europa” als beste Band. Ein Preis den es auch nicht mehr gibt, so wie uns (eigentlich). Wir waren auch mal ganz groß in Japan, dachten wir jedenfalls. Als Merchandising haben wir z.B. Feuerzeuge und Beutel.
Wer uns zuerst errät, bekommt eine schöne CD. Keine Angst, nicht von uns!
von DJ Monika | Montag, 7. Mai 2012, 11:05 Uhr | DJ Monika hat aktuell 91 Artikel
Liebe Freunde des runden Leders,
so wie wir es uns gewünscht haben, ist es auch gekommen. Der FCB steht im Pokalfinale 2012.
Damit nicht wieder alles erst 5 vor 12 organisiert wird und manche dann von nix gewusst haben wollen, gibts hier fix ´ne Meinungsumfrage, wo wir das Pokalfinale gemeinsam schauen wollen.
Vorschläge bitte umgehend abgeben, damit sich auch alle darauf einstellen können.
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